Der Anfang.

Ein Jahr nach der Geburt unseres Sohnes, stellte ich fest, dass die Kraft in den Beinen nachließ und es mir etwas schwerer fiel Treppen zu steigen. Daraufhin konsultierte ich Ende 2012 einen Orthopäden, denn schließlich knackte das rechte Knie ja auch. Also was soll‘s?

Der niedergelassen Orthopädie untersuchte das Knie und macht ein paar Tests mit mir und sprach die Vermutung aus, es könne MS sein.

BITTE WAS? Ich war geschockt. Allein im Auto. Wo ist oben?

Ok – ich brauche ganz schnell einen Termin beim MRT und beim Neurologen. Zwischendurch informiere ich meinen Mann und meinen Vater, der auch Mediziner ist und hole mir Rat und Beruhigung ab. Einen Termin beim MRT bekomme ich erst in 10 Tagen, uff. Nicht schneller?

Nein. Aha. Danke.

Die 10 Tage vergingen wie sie immer vergingen und auf einmal war der Termin da.

MRT und Besprechung bei einer Neurologin. Auch sie ließ mich wieder ein paar Übungen machen, sagte mir dann sehr schnell, dass ich keine MS habe, aber eine Polyneuropathie.

Eine was bitte? Ich versuchte zu verstehen. Heilung gibt es keine…manchmal schneller…manchmal langsamer…noch mehr Untersuchungen.

So ging ich damals mit meinem Mann aus der Praxis, erleichtert, dass es keine MS ist aber mit einigen Fragezeichen im Kopf. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich ganz normal laufen, nur Treppen waren etwas schwerer und das Aufstehen aus dem Sitzen hakte gelegentlich.

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