ALS. Oder eine Frage der Einstellung?

Willkommen auf meiner Seite „Eine Frage der Einstellung“.

Ich will versuchen diesen Blog zu nutzen, um über das Leben vor und nach der Diagnose ALS zu informieren. Einen Einblick zu geben, wie es sich lebt mit dieser Krankheit.

Und dass das Leben oft eine Frage der Einstellung ist. Wenn man zur eigenen Hochzeit keine Highheals mehr tragen kann, weil man sonst auf die Nuss fällt, dann trägt man eben weiße Budapester, am besten aus Hirschleder. Punkt.

Ich denke schon seit einiger Zeit darüber nach, wie es wäre einen Blog darüber zu führen? Ich war stets unentschlossen, auch ängstlich, bin ich mir sicher, dass ich mich so offenbaren möchte? Wenn ich zu Besuch in der alten Heimat bin, fällt es mir schwer mit dem Rollator durch die Fußgängerzone zu laufen. Zu unangenehm ist das Geglotze, das Getuschel.

Wie viel will ich preis geben? Wie viel soll privat bleiben?

Im Laufe der Zeit werde ich sehen, wie es sich anfühlt. Jetzt lege ich erst einmal los.

Jetzt langweilig, einfach piepsen.

Danke, Eure Katrin

 

 

Einen Tag Pause. Besuch der Familie und der Residenz.

Ihr Lieben.

Ich hatte eine kurze Nacht, ich konnte bis 2.00 einfach nicht schlafen, hinzu kamen ununterbrochene Zuckungen meiner Beine, die arg genervt haben. Das kenne ich schon, nur gestern war es dann etwas sehr extrem. Kann sein, dass es daran gelegen hat, dass ich tagsüber mit meiner lieben Schwester und ihrem Mann 3,86 km gelaufen bin, was für mich wirklich viel ist (die tolle Health App zählt nämlich meine Schritte)

Wir hatten einen schönen Tag, und ich bin dankbar, dass die beiden hier waren. Die Würzburger Residenz ist ausgesprochen schön und die einstündige Führung habe ich gut mitmachen können. Der Würzburger Hofarchitekt Balthasar Neumann, Tiepolo und der Stuckateur Bossi haben ein wunderschönes Haus geschaffen.Treppenhaus_residenz

Im Anschluss waren wir in einem süßen Café, haben Paninis gegessen und uns ein wenig ausgeruht. Dann ging es weiter Richtung Innenstadt, ein bisserl Shopping hier und da und im Anschluss haben wir uns noch die Festung Marienberg angesehen. Zum guten Schluss gab es im Weinhaus Schnabel ein Schnitzel und einen Schoppen Wein und gute Gespräche. Dann haben die beiden mich um 20.30 zurück in mein „Hotel“ gebracht (Sperrstunde: 21 Uhr)Schnitzel

Heute kommen meine Schwiegerletern mit meinem Sohn, mein Mann macht sich ebenfalls auf den Weg hierher und wird die kommende Tage hier in einer Pension wohnen, um der Dame seines Herzens beizustehen.

Habe ich ein Glück. Ich freue mich also auf meine Familie und winke Euch zu !